Dunkelheit und Nebel, wahlweise Regen.
Das ist alles, was Ebha seit dem gestrigen Abend an diesem Ort durch das Fenster sieht. Laut der Aussage ihrer jungen Mitbewohnerin soll es wohl auch dabei bleiben. Die Priesterin selbst stört sich weder an einem, noch am anderen. Nebel dämpft Geräusche, lässt scharfe Konturen zu geisterhaften Schemen verschwimmen und alles wirkt grau und neutral...
7 May 2018
2 Feb 2018
ALLES WEG!
So'n Dreck.
Eben erst bemerkt, dass ich das mal erwähnen sollte...
Letzten Sonntag konnte ich meinen PC nicht mehr starten. Windows dachte sich "Okay, kein Problem. Ich bin Windows 10 und kriege das für dich hin. Versuchen wir es mal mit mal reparieren und so", aber nichts ging.
Wirklich nichts, also quasi überhaupt gar nichts. Kein Wiederherstellungspunkt, keine Sicherung, keine Reparatur, Kein Reset, Kein Superhero-Cape.
Eben erst bemerkt, dass ich das mal erwähnen sollte...
Letzten Sonntag konnte ich meinen PC nicht mehr starten. Windows dachte sich "Okay, kein Problem. Ich bin Windows 10 und kriege das für dich hin. Versuchen wir es mal mit mal reparieren und so", aber nichts ging.
Wirklich nichts, also quasi überhaupt gar nichts. Kein Wiederherstellungspunkt, keine Sicherung, keine Reparatur, Kein Reset, Kein Superhero-Cape.
27 Nov 2017
Dead End (RP-story)
New York City, Rush
Hour...
While
Pink Floyd's "Wish You Were Here" played on her car radio, Dr. Edith
Edwards waited for yet another traffic light to turn green, the whole time,
with her mother in her ear on the Blu-Tooth.
She was driving back to her parents’ home in Montauk, having dropped off
her husband at the Agartha-portal near the Brooklyn Bridge.
All good things come to an end
When I started this blog I was planning to collect all of my rp-"crimes" since I started roleplaying in online-games.
Turned out that it is not easy to collect everything, because I did not post stories or scene-summaries continously. Also, the way I roleplayed was not always the same. There are tons of chatlogs in SWtoR, for example. But very few stories. Same to Wildstar. Or World of Warcraft. Or TSW/SWL.
Anyway, this post is not about what will become of my blog, but about saying my personal good-byes to some... things.
Turned out that it is not easy to collect everything, because I did not post stories or scene-summaries continously. Also, the way I roleplayed was not always the same. There are tons of chatlogs in SWtoR, for example. But very few stories. Same to Wildstar. Or World of Warcraft. Or TSW/SWL.
Anyway, this post is not about what will become of my blog, but about saying my personal good-byes to some... things.
16 Jul 2017
The Scary World / Scary World Legends
My all time favourite storyline is "a dream to kill".
I remember when it was released I started off with "okay, yet another kill-mission..." and didn't even notice how it lead me from this to one of the scariest places in the game, the nursery. Which is like a sequel form the templar-story mission "Virgula Divina". I think Virgula Divina is now part of everone's story mission. Also oone of the scariest in the game.
Well at least it is for me.
Later on, with release of Tokio, there will be even scarier missions. Like, in a parking garage... Bad dreams are waiting for me...
For now, this one is enought to get a little nostalgic and share some screenshots of TSW and SWL of it.
Have fun and leave your nightlight on when you go to sleep!
I remember when it was released I started off with "okay, yet another kill-mission..." and didn't even notice how it lead me from this to one of the scariest places in the game, the nursery. Which is like a sequel form the templar-story mission "Virgula Divina". I think Virgula Divina is now part of everone's story mission. Also oone of the scariest in the game.
Well at least it is for me.
Later on, with release of Tokio, there will be even scarier missions. Like, in a parking garage... Bad dreams are waiting for me...
For now, this one is enought to get a little nostalgic and share some screenshots of TSW and SWL of it.
Have fun and leave your nightlight on when you go to sleep!
8 Jul 2017
#MiaImpressions (#2)
Did she take the present? ...
...
Noooo, she did not.
More Pictures below, have fun!
6 Jul 2017
19 Jun 2017
the greatest love of all (TSW)
May 24th 2015, Ealdwic
[17:53] *Sennex steps inside the shop, quickly taking in the small room and its patrons. He nods at the barista, then looks at the young woman next to the counter. He dials of a small grin and walks over.
[17:53] Sennex winkt Ihnen zu.
[17:54] [Ebha]: "Hey", Eddy smiles. "So you've made it out of Kaidan. Welcome."
[17:58] *Sennex nods, his eyes unreadable beneath the dark glasses -- but the smile is pleasant enough. "We have a route in and out, back to the Agartha point if we need it that's pretty safe. Just a quick jog and you're out... " he runs a wide hand through his still-damp hair. "Just a short hop, a stopover at the flat for a shower and here I am." Ethan's smile warms a bit. "I'm glad you agreed to have some coffee with me."
24 Feb 2017
an apple a day...
“Eigentlich ist ja keine Apfelzeit, Miss.”
“Aye. Und?”
“Nun ja… Deswegen der Preis.”
“Aye… Und?”
“.... den Ihr bitte noch zu entrichten hättet…” Der Asura reibt sich nervös die Hände und zieht über seine überdimensionierten Brillengläser hinweg zu der Frau auf, die gerade krachend in einen leuchtend roten Apfel beißt und schmatzend kaut. Ein salziger Windstoß zerzaust ihr das schwarze Haar, dass vermutlich nie einen Kamm gesehen hat. Also wischt sie es sich mit dem Handrücken der Hand die den Apfel hält nachlässig aus dem Gesicht, wobei der Saft des Apfels an den Fingern entlang läuft und auch im Haar landet.
Widerlich.
“Aye. Und?”
“Nun ja… Deswegen der Preis.”
“Aye… Und?”
“.... den Ihr bitte noch zu entrichten hättet…” Der Asura reibt sich nervös die Hände und zieht über seine überdimensionierten Brillengläser hinweg zu der Frau auf, die gerade krachend in einen leuchtend roten Apfel beißt und schmatzend kaut. Ein salziger Windstoß zerzaust ihr das schwarze Haar, dass vermutlich nie einen Kamm gesehen hat. Also wischt sie es sich mit dem Handrücken der Hand die den Apfel hält nachlässig aus dem Gesicht, wobei der Saft des Apfels an den Fingern entlang läuft und auch im Haar landet.
Widerlich.
8 Jan 2017
26 Apr 2016
SWtoR: Emergency Room (3)
Seit ein paar Stunden hat die Ärztin schon so ein komisches Gefühl. Eine Vorahnung, substanzlos, visionslos. Nicht angenehm, aber auch nicht schmerzhaft. Sie lenkt sich mit Tee und einem leise geführten Gespräch neben dem schlafenden Patienten in der MedBay ab. Ein gutes Gespräch, wie sie findet. Von der Art, die ihre Achtung vor dem Gesprächspartner wachsen lässt, zumindest ihrerseits. Der Padawan auf der Suche nach einem Freund. Er will eine Lücke schließen, möglicherweise in seinem Herzen. Mhia kennt seine Geschichte noch nicht vollständig, vermutet hinter seinem Verhalten aber jede Menge Verlust und Enttäuschung, von dem einen mehr als vom anderen. Vielleicht kann sie ein bisschen Hilfestellung geben, überlegt sie. Er hat es verdient, so wie er schützend seine jugendlichen Hände über Kalles Fehler halten will. Ein blauer Fleck mag für ihn nichts besonderes sein und sie ist sich absolut sicher, dass Zhay die Situation für sie heruntergespielt hat. Aber ein “blauer Fleck” ist auch immer eine Verletzung. Kalles Hände haben genug Druck auf Zhays Arme ausgeübt, um Blutgefäße im Gewebe zu beschädigen. Das bedeutet, sie haben Gewalt ausgeübt. Das ist Körperverletzung. Strenggenommen war es Misshandlung eines Minderjährigen.
4 Apr 2016
SWtoR: Emergency Room (2)
Der Verstand vermittelt ihr, dass sie nicht in ihrer Wohnung (oder im Bereitschaftsraum auf der Liege) ist, sondern in einem Raumschiff, noch bevor sie die Augen wieder öffnet. Es ist ein Wachwerden von der Art, bei der man sich sicher ist, dass man auf gar keinen Fall die Augen aufmachen möchte. So wie vor zwei Wochen. Nach dem Notruf, Nach dem Metallpfeiler im Leib einer Freundin, nach ihrem von ihr persönlich festgestellten Todeszeitpunkt. Aber auch damals hat sie die Augen aufgemacht.
Der Unterschied zu heute ist: Sie kennt hier niemanden. Nur Kalle wüsste, dass es nicht normal für ihre Verhältnisse ist, sich in traumatischen Situationen auch normal zu benehmen. Also: Angst, Panik, Schock, Nervosität, Verlustängste, Existenzängste. So wie die verstörten Geiseln sich vermutlich gerade fühlen. Die Ärztin atmet tief durch und erforscht ihr Inneres mit Zeit und Ruhe. Da wohnt eine geniale aber vorlaute Psychiaterin in ihrem Verstand, und die gibt ihr grünes Licht. Sie behauptet, der Zustand sei nicht optimal, aber auch nicht besorgniserregend. Therapieren wir selbst, meint sie, oder wir tanzen es raus. Je nachdem, was zuerst nötig ist und möglich sein wird.
Der Unterschied zu heute ist: Sie kennt hier niemanden. Nur Kalle wüsste, dass es nicht normal für ihre Verhältnisse ist, sich in traumatischen Situationen auch normal zu benehmen. Also: Angst, Panik, Schock, Nervosität, Verlustängste, Existenzängste. So wie die verstörten Geiseln sich vermutlich gerade fühlen. Die Ärztin atmet tief durch und erforscht ihr Inneres mit Zeit und Ruhe. Da wohnt eine geniale aber vorlaute Psychiaterin in ihrem Verstand, und die gibt ihr grünes Licht. Sie behauptet, der Zustand sei nicht optimal, aber auch nicht besorgniserregend. Therapieren wir selbst, meint sie, oder wir tanzen es raus. Je nachdem, was zuerst nötig ist und möglich sein wird.
1 Apr 2016
SWtoR: Emergency Room (1)
... vor zwei Tagen ...
Alle treten vom Tisch zurück. Selbst der Droide, der bis eben noch die Anästhesie berechnet und überwacht hat. Niemand sagt etwas. Der Sanitäter, der seinen Kameraden hereingetragen und mit erstaunlicher Selbstbeherrschung mitgeholfen hat, den Brustkorb zu öffnen, starrt schweigend auf die Null-Linie. Seine Arme hängen kraftlos herab, bis zu den Ellbogen mit Blut besudelt, die frische Uniform komplett ruiniert.
Stille.
“Zeitpunkt des Todes: Siebzehnuhrdreiundfünfzig”, durchbricht die erstaunlich dunkel klingende Stimme der Ärztin die unwirkliche Atmosphäre, die mit dem Dauerpiepton der Nulllinie kreiert wurde. Der Droide schaltet das Display aus und damit auch diesen nervigen Ton. Neben ihm fängt der Assistenzarzt damit an, die Instrumente aus dem Körper des Toten zu holen, die nicht mehr benötigt werden. Leise tauscht er sich mit der Ärztin kurz über die weitere Vorgehensweise aus, bis diese endlich aufsieht und hörbar durchatmet.
Alle treten vom Tisch zurück. Selbst der Droide, der bis eben noch die Anästhesie berechnet und überwacht hat. Niemand sagt etwas. Der Sanitäter, der seinen Kameraden hereingetragen und mit erstaunlicher Selbstbeherrschung mitgeholfen hat, den Brustkorb zu öffnen, starrt schweigend auf die Null-Linie. Seine Arme hängen kraftlos herab, bis zu den Ellbogen mit Blut besudelt, die frische Uniform komplett ruiniert.
Stille.
“Zeitpunkt des Todes: Siebzehnuhrdreiundfünfzig”, durchbricht die erstaunlich dunkel klingende Stimme der Ärztin die unwirkliche Atmosphäre, die mit dem Dauerpiepton der Nulllinie kreiert wurde. Der Droide schaltet das Display aus und damit auch diesen nervigen Ton. Neben ihm fängt der Assistenzarzt damit an, die Instrumente aus dem Körper des Toten zu holen, die nicht mehr benötigt werden. Leise tauscht er sich mit der Ärztin kurz über die weitere Vorgehensweise aus, bis diese endlich aufsieht und hörbar durchatmet.
23 Sept 2015
a phoenix fighting the shaman
(originally posted on http://www.tsw-rp.com/profile/13679650, participants: Ilana "LadyDhee" Valkhor, Jericho "IwoJima" Blake, Ethan "Sennex" Edwards and my lovely Dr. Edith "Ebha" Thorne)
You cannot control fire, Ilana had always told people who asked her for lessons. You have to accept it. It’s a part of you. If you suppress it, it will break through. You have to live it. You have to take the consequences. Fire can keep you warm. It can help you to survive. But it can also burn you down. When it came to the elements, fire seemed to be the most aggressive one.
She had years to learn how to deal with that – with her heritage. But only a few months
You cannot control fire, Ilana had always told people who asked her for lessons. You have to accept it. It’s a part of you. If you suppress it, it will break through. You have to live it. You have to take the consequences. Fire can keep you warm. It can help you to survive. But it can also burn you down. When it came to the elements, fire seemed to be the most aggressive one.
She had years to learn how to deal with that – with her heritage. But only a few months
26 Jun 2015
when your plot is over...
My former character Mia Kelly (@mk_matches) has a very tragical background, starting with living in an orphanage, ending in hospital, because her former husband freaked out completely. She's more of a survivor than a fighter and her motif is "keep on breathing, no matter what happens to you" - because breathing will always be the least thing one can do to keep oneself alive.
She went through a lot of psychological treatment, of course. While I was playing her, I even put her into clinical treatment (... because I was RL-busy around christmas-time). Mia had some issues while interacting socially. Does not like to be touched, does not like to show skin, does not like if somebody is walking or standing in her back, being dyslexic... several more. Although she knows herself very well and knows how to avoid those situations, I always wondered: What if there was a psychiatrist who could treat her? Not a passive NPC, but a real player-character. Would it be fun? Or rather hard to handle? Maybe the Mia-Character could have evolved in a different way? Maybe faster into a socially acceptable direction? I always love to go into details deeply with8 Jan 2015
Aithne und der Wolf
Er geht immer der Sonne entgegen
Auf der Flucht vor dem Regen
Er bleibt in Bewegung, auch wenn sie nachts nicht scheint
Egal wie kalt, egal wie weit
Seine Beine ihn tragen, vielleicht holt er sie ein
Der Sonne entgegen
Auf der Flucht vor dem Regen
Bleib in Bewegung, auch wenn sie nachts nicht scheint
Egal wie kalt, egal wie weit deine Beine dich tragen
Vielleicht holst du sie ein
Der Gecko windet sich als Tätowierung über Haut und Muskeln, die Wirbelsäule entlang, den flexiblen Körper gebogen und das hungrige Maul weit aufgesperrt. Im frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, steht Aithne neben dem Bett und genießt diesen Anblick in Ruhe und Frieden. Ausnahmsweise keine Diskussion, kein „Nerv nich!“ kein „Halt die Fresse“ und kein „Ich will sauf'n und meine Ruhe!“.
Auf der Flucht vor dem Regen
Er bleibt in Bewegung, auch wenn sie nachts nicht scheint
Egal wie kalt, egal wie weit
Seine Beine ihn tragen, vielleicht holt er sie ein
Der Sonne entgegen
Auf der Flucht vor dem Regen
Bleib in Bewegung, auch wenn sie nachts nicht scheint
Egal wie kalt, egal wie weit deine Beine dich tragen
Vielleicht holst du sie ein
Der Gecko windet sich als Tätowierung über Haut und Muskeln, die Wirbelsäule entlang, den flexiblen Körper gebogen und das hungrige Maul weit aufgesperrt. Im frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, steht Aithne neben dem Bett und genießt diesen Anblick in Ruhe und Frieden. Ausnahmsweise keine Diskussion, kein „Nerv nich!“ kein „Halt die Fresse“ und kein „Ich will sauf'n und meine Ruhe!“.
4 Jan 2015
Das Lied von Löwenstein
Am fernen Horizont kündigt sich bereits das Zwielicht des bevorstehenden Tages an. Die kurze Zeitspanne, in der Tageslicht die Stadt erhellt, ohne das die Sonne sich aus dem Meer erhoben hat. In diesem noch sehr dunklen grau-in-grau schlurft eine kleine Person in knallbunten, schlecht passenden Kleidern, unmotiviert über die immer noch baufällige Brücke der Deverol Insel und wendet sich auf der anderen Seite angekommen nach rechts. Sie wählt den langen Weg in Richtung Löwentor, durch das Fort, dessen Pforten sich so früh am Morgen längst wieder geöffnet haben und indem bereits der erste Appell gebrüllt wird.
Nur noch wenige kennen sie hier und man grüßt sie dennoch mit frechen Hinweisen auf einen lang zurückliegenden Vorfall, bei dem sie es wagte, einfach die Mauern zu erklettern, als man sie zwar auf der einen Seite einließ – aber um des Spaßes willen auf der anderen nicht mehr hinaus lassen wollte. Zwei der damals fünf beteiligten Gardisten leben noch und erinnern sich gern mit einer Löwensteiner Bürgerin an eine unbeschwertere Zeit. An ihre Flinkheit, den greifenden Händen zu entgehen, an die Geschicktheit die scheinbar glatte Mauer zu erklimmen – und auf der anderen Seite hinunter zu klettern, ohne sich zu verletzen.
Nur noch wenige kennen sie hier und man grüßt sie dennoch mit frechen Hinweisen auf einen lang zurückliegenden Vorfall, bei dem sie es wagte, einfach die Mauern zu erklettern, als man sie zwar auf der einen Seite einließ – aber um des Spaßes willen auf der anderen nicht mehr hinaus lassen wollte. Zwei der damals fünf beteiligten Gardisten leben noch und erinnern sich gern mit einer Löwensteiner Bürgerin an eine unbeschwertere Zeit. An ihre Flinkheit, den greifenden Händen zu entgehen, an die Geschicktheit die scheinbar glatte Mauer zu erklimmen – und auf der anderen Seite hinunter zu klettern, ohne sich zu verletzen.
2 Dec 2013
Heiße Schokolade
„Nich‘ so schnell, Mama!“
Hastig platziert die Sechsjährige ihren nächsten Schritt. Die glatten Sohlen der roten Lacklederschühchen lassen sie auf den alten Stufen der Wendeltreppe ausrutschen und sie landet schmerzhaft auf ihrem Hinterteil. Schon wieder.
„Was machst du denn? Tante Erica wartet!“
„Mein Mantel ist schmutzig!“
Von der Mutter wieder auf die Füße gestellt, richtet die Kleine erst ihre blonden Locken, die heute von einer roten Schleife aus dem Gesicht gehalten werden, dann klopft sie den – ebenfalls roten – Mantel an ihrer Hinterseite sauber und blitzt die ältere Frau mit purem Vorwurf in den Augen an.
„Wenn du denkst, dass ich wie ein Straßenmädchen zu Tante - …. Aaah!
Hastig platziert die Sechsjährige ihren nächsten Schritt. Die glatten Sohlen der roten Lacklederschühchen lassen sie auf den alten Stufen der Wendeltreppe ausrutschen und sie landet schmerzhaft auf ihrem Hinterteil. Schon wieder.
„Was machst du denn? Tante Erica wartet!“
„Mein Mantel ist schmutzig!“
Von der Mutter wieder auf die Füße gestellt, richtet die Kleine erst ihre blonden Locken, die heute von einer roten Schleife aus dem Gesicht gehalten werden, dann klopft sie den – ebenfalls roten – Mantel an ihrer Hinterseite sauber und blitzt die ältere Frau mit purem Vorwurf in den Augen an.
„Wenn du denkst, dass ich wie ein Straßenmädchen zu Tante - …. Aaah!
31 Jan 2013
Frau Schneider und die Handwerker (7)
Dieselbe Nacht
Weit nach Mitternacht
Der Schmied
Die gleichermaßen gespenstische wie zauberhafte Stille einer Winternacht liegt auf der Landschaft.
Elisabeth sieht sich um. Sie trägt ihren Pyjama, friert aber nicht. Wenn sie die Hand ausstreckt, landen die dicken Schneeflocken tanzend auf ihrer warmen Hand und schmelzen. Sie wischt die feuchte Hand an der dünnen Baumwollhose ab und stapft barfuß durch den tiefen Schnee. Ihre Füße wirken rosig, verglichen mit dem reinen Weiß, in das sie einsinken.
Weit nach Mitternacht
Der Schmied
Die gleichermaßen gespenstische wie zauberhafte Stille einer Winternacht liegt auf der Landschaft.
Elisabeth sieht sich um. Sie trägt ihren Pyjama, friert aber nicht. Wenn sie die Hand ausstreckt, landen die dicken Schneeflocken tanzend auf ihrer warmen Hand und schmelzen. Sie wischt die feuchte Hand an der dünnen Baumwollhose ab und stapft barfuß durch den tiefen Schnee. Ihre Füße wirken rosig, verglichen mit dem reinen Weiß, in das sie einsinken.
Frau Schneider und die Handwerker (6)
12 Tage nach dem Vorfall
Frühabends
Der Klempner
„Is‘ doch egal! Stimmt vielleich‘ gar nich‘. Is‘ sicher Klempner…. und wenn’er Klempner is‘! Is‘ auch nur’n Mann.“
Keira Callahans Worte rufen sich ihr ins Gedächtnis, als sie im Büro ihrer Vaters an seinem Computer sitzt und eilig ein paar Emails durchgeht. Auf der anderen Seite des Tisches sitzt Jacob Bale, lässig in den Stuhl gefläzt, mit dem er kippelt und auf zwei Beinen balanciert. Elisabeth würde lächeln, bei der Erinnerung, nur hat sie das Gefühl vergessen zu haben wie es geht.
Frühabends
Der Klempner
„Is‘ doch egal! Stimmt vielleich‘ gar nich‘. Is‘ sicher Klempner…. und wenn’er Klempner is‘! Is‘ auch nur’n Mann.“
Keira Callahans Worte rufen sich ihr ins Gedächtnis, als sie im Büro ihrer Vaters an seinem Computer sitzt und eilig ein paar Emails durchgeht. Auf der anderen Seite des Tisches sitzt Jacob Bale, lässig in den Stuhl gefläzt, mit dem er kippelt und auf zwei Beinen balanciert. Elisabeth würde lächeln, bei der Erinnerung, nur hat sie das Gefühl vergessen zu haben wie es geht.
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