Dunkelheit und Nebel, wahlweise Regen.
Das ist alles, was Ebha seit dem gestrigen Abend an diesem Ort durch das Fenster sieht. Laut der Aussage ihrer jungen Mitbewohnerin soll es wohl auch dabei bleiben. Die Priesterin selbst stört sich weder an einem, noch am anderen. Nebel dämpft Geräusche, lässt scharfe Konturen zu geisterhaften Schemen verschwimmen und alles wirkt grau und neutral...
Showing posts with label german. Show all posts
Showing posts with label german. Show all posts
7 May 2018
24 Feb 2017
an apple a day...
“Eigentlich ist ja keine Apfelzeit, Miss.”
“Aye. Und?”
“Nun ja… Deswegen der Preis.”
“Aye… Und?”
“.... den Ihr bitte noch zu entrichten hättet…” Der Asura reibt sich nervös die Hände und zieht über seine überdimensionierten Brillengläser hinweg zu der Frau auf, die gerade krachend in einen leuchtend roten Apfel beißt und schmatzend kaut. Ein salziger Windstoß zerzaust ihr das schwarze Haar, dass vermutlich nie einen Kamm gesehen hat. Also wischt sie es sich mit dem Handrücken der Hand die den Apfel hält nachlässig aus dem Gesicht, wobei der Saft des Apfels an den Fingern entlang läuft und auch im Haar landet.
Widerlich.
“Aye. Und?”
“Nun ja… Deswegen der Preis.”
“Aye… Und?”
“.... den Ihr bitte noch zu entrichten hättet…” Der Asura reibt sich nervös die Hände und zieht über seine überdimensionierten Brillengläser hinweg zu der Frau auf, die gerade krachend in einen leuchtend roten Apfel beißt und schmatzend kaut. Ein salziger Windstoß zerzaust ihr das schwarze Haar, dass vermutlich nie einen Kamm gesehen hat. Also wischt sie es sich mit dem Handrücken der Hand die den Apfel hält nachlässig aus dem Gesicht, wobei der Saft des Apfels an den Fingern entlang läuft und auch im Haar landet.
Widerlich.
26 Apr 2016
SWtoR: Emergency Room (3)
Seit ein paar Stunden hat die Ärztin schon so ein komisches Gefühl. Eine Vorahnung, substanzlos, visionslos. Nicht angenehm, aber auch nicht schmerzhaft. Sie lenkt sich mit Tee und einem leise geführten Gespräch neben dem schlafenden Patienten in der MedBay ab. Ein gutes Gespräch, wie sie findet. Von der Art, die ihre Achtung vor dem Gesprächspartner wachsen lässt, zumindest ihrerseits. Der Padawan auf der Suche nach einem Freund. Er will eine Lücke schließen, möglicherweise in seinem Herzen. Mhia kennt seine Geschichte noch nicht vollständig, vermutet hinter seinem Verhalten aber jede Menge Verlust und Enttäuschung, von dem einen mehr als vom anderen. Vielleicht kann sie ein bisschen Hilfestellung geben, überlegt sie. Er hat es verdient, so wie er schützend seine jugendlichen Hände über Kalles Fehler halten will. Ein blauer Fleck mag für ihn nichts besonderes sein und sie ist sich absolut sicher, dass Zhay die Situation für sie heruntergespielt hat. Aber ein “blauer Fleck” ist auch immer eine Verletzung. Kalles Hände haben genug Druck auf Zhays Arme ausgeübt, um Blutgefäße im Gewebe zu beschädigen. Das bedeutet, sie haben Gewalt ausgeübt. Das ist Körperverletzung. Strenggenommen war es Misshandlung eines Minderjährigen.
4 Apr 2016
SWtoR: Emergency Room (2)
Der Verstand vermittelt ihr, dass sie nicht in ihrer Wohnung (oder im Bereitschaftsraum auf der Liege) ist, sondern in einem Raumschiff, noch bevor sie die Augen wieder öffnet. Es ist ein Wachwerden von der Art, bei der man sich sicher ist, dass man auf gar keinen Fall die Augen aufmachen möchte. So wie vor zwei Wochen. Nach dem Notruf, Nach dem Metallpfeiler im Leib einer Freundin, nach ihrem von ihr persönlich festgestellten Todeszeitpunkt. Aber auch damals hat sie die Augen aufgemacht.
Der Unterschied zu heute ist: Sie kennt hier niemanden. Nur Kalle wüsste, dass es nicht normal für ihre Verhältnisse ist, sich in traumatischen Situationen auch normal zu benehmen. Also: Angst, Panik, Schock, Nervosität, Verlustängste, Existenzängste. So wie die verstörten Geiseln sich vermutlich gerade fühlen. Die Ärztin atmet tief durch und erforscht ihr Inneres mit Zeit und Ruhe. Da wohnt eine geniale aber vorlaute Psychiaterin in ihrem Verstand, und die gibt ihr grünes Licht. Sie behauptet, der Zustand sei nicht optimal, aber auch nicht besorgniserregend. Therapieren wir selbst, meint sie, oder wir tanzen es raus. Je nachdem, was zuerst nötig ist und möglich sein wird.
Der Unterschied zu heute ist: Sie kennt hier niemanden. Nur Kalle wüsste, dass es nicht normal für ihre Verhältnisse ist, sich in traumatischen Situationen auch normal zu benehmen. Also: Angst, Panik, Schock, Nervosität, Verlustängste, Existenzängste. So wie die verstörten Geiseln sich vermutlich gerade fühlen. Die Ärztin atmet tief durch und erforscht ihr Inneres mit Zeit und Ruhe. Da wohnt eine geniale aber vorlaute Psychiaterin in ihrem Verstand, und die gibt ihr grünes Licht. Sie behauptet, der Zustand sei nicht optimal, aber auch nicht besorgniserregend. Therapieren wir selbst, meint sie, oder wir tanzen es raus. Je nachdem, was zuerst nötig ist und möglich sein wird.
1 Apr 2016
SWtoR: Emergency Room (1)
... vor zwei Tagen ...
Alle treten vom Tisch zurück. Selbst der Droide, der bis eben noch die Anästhesie berechnet und überwacht hat. Niemand sagt etwas. Der Sanitäter, der seinen Kameraden hereingetragen und mit erstaunlicher Selbstbeherrschung mitgeholfen hat, den Brustkorb zu öffnen, starrt schweigend auf die Null-Linie. Seine Arme hängen kraftlos herab, bis zu den Ellbogen mit Blut besudelt, die frische Uniform komplett ruiniert.
Stille.
“Zeitpunkt des Todes: Siebzehnuhrdreiundfünfzig”, durchbricht die erstaunlich dunkel klingende Stimme der Ärztin die unwirkliche Atmosphäre, die mit dem Dauerpiepton der Nulllinie kreiert wurde. Der Droide schaltet das Display aus und damit auch diesen nervigen Ton. Neben ihm fängt der Assistenzarzt damit an, die Instrumente aus dem Körper des Toten zu holen, die nicht mehr benötigt werden. Leise tauscht er sich mit der Ärztin kurz über die weitere Vorgehensweise aus, bis diese endlich aufsieht und hörbar durchatmet.
Alle treten vom Tisch zurück. Selbst der Droide, der bis eben noch die Anästhesie berechnet und überwacht hat. Niemand sagt etwas. Der Sanitäter, der seinen Kameraden hereingetragen und mit erstaunlicher Selbstbeherrschung mitgeholfen hat, den Brustkorb zu öffnen, starrt schweigend auf die Null-Linie. Seine Arme hängen kraftlos herab, bis zu den Ellbogen mit Blut besudelt, die frische Uniform komplett ruiniert.
Stille.
“Zeitpunkt des Todes: Siebzehnuhrdreiundfünfzig”, durchbricht die erstaunlich dunkel klingende Stimme der Ärztin die unwirkliche Atmosphäre, die mit dem Dauerpiepton der Nulllinie kreiert wurde. Der Droide schaltet das Display aus und damit auch diesen nervigen Ton. Neben ihm fängt der Assistenzarzt damit an, die Instrumente aus dem Körper des Toten zu holen, die nicht mehr benötigt werden. Leise tauscht er sich mit der Ärztin kurz über die weitere Vorgehensweise aus, bis diese endlich aufsieht und hörbar durchatmet.
8 Jan 2015
Aithne und der Wolf
Er geht immer der Sonne entgegen
Auf der Flucht vor dem Regen
Er bleibt in Bewegung, auch wenn sie nachts nicht scheint
Egal wie kalt, egal wie weit
Seine Beine ihn tragen, vielleicht holt er sie ein
Der Sonne entgegen
Auf der Flucht vor dem Regen
Bleib in Bewegung, auch wenn sie nachts nicht scheint
Egal wie kalt, egal wie weit deine Beine dich tragen
Vielleicht holst du sie ein
Der Gecko windet sich als Tätowierung über Haut und Muskeln, die Wirbelsäule entlang, den flexiblen Körper gebogen und das hungrige Maul weit aufgesperrt. Im frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, steht Aithne neben dem Bett und genießt diesen Anblick in Ruhe und Frieden. Ausnahmsweise keine Diskussion, kein „Nerv nich!“ kein „Halt die Fresse“ und kein „Ich will sauf'n und meine Ruhe!“.
Auf der Flucht vor dem Regen
Er bleibt in Bewegung, auch wenn sie nachts nicht scheint
Egal wie kalt, egal wie weit
Seine Beine ihn tragen, vielleicht holt er sie ein
Der Sonne entgegen
Auf der Flucht vor dem Regen
Bleib in Bewegung, auch wenn sie nachts nicht scheint
Egal wie kalt, egal wie weit deine Beine dich tragen
Vielleicht holst du sie ein
Der Gecko windet sich als Tätowierung über Haut und Muskeln, die Wirbelsäule entlang, den flexiblen Körper gebogen und das hungrige Maul weit aufgesperrt. Im frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, steht Aithne neben dem Bett und genießt diesen Anblick in Ruhe und Frieden. Ausnahmsweise keine Diskussion, kein „Nerv nich!“ kein „Halt die Fresse“ und kein „Ich will sauf'n und meine Ruhe!“.
4 Jan 2015
Das Lied von Löwenstein
Am fernen Horizont kündigt sich bereits das Zwielicht des bevorstehenden Tages an. Die kurze Zeitspanne, in der Tageslicht die Stadt erhellt, ohne das die Sonne sich aus dem Meer erhoben hat. In diesem noch sehr dunklen grau-in-grau schlurft eine kleine Person in knallbunten, schlecht passenden Kleidern, unmotiviert über die immer noch baufällige Brücke der Deverol Insel und wendet sich auf der anderen Seite angekommen nach rechts. Sie wählt den langen Weg in Richtung Löwentor, durch das Fort, dessen Pforten sich so früh am Morgen längst wieder geöffnet haben und indem bereits der erste Appell gebrüllt wird.
Nur noch wenige kennen sie hier und man grüßt sie dennoch mit frechen Hinweisen auf einen lang zurückliegenden Vorfall, bei dem sie es wagte, einfach die Mauern zu erklettern, als man sie zwar auf der einen Seite einließ – aber um des Spaßes willen auf der anderen nicht mehr hinaus lassen wollte. Zwei der damals fünf beteiligten Gardisten leben noch und erinnern sich gern mit einer Löwensteiner Bürgerin an eine unbeschwertere Zeit. An ihre Flinkheit, den greifenden Händen zu entgehen, an die Geschicktheit die scheinbar glatte Mauer zu erklimmen – und auf der anderen Seite hinunter zu klettern, ohne sich zu verletzen.
Nur noch wenige kennen sie hier und man grüßt sie dennoch mit frechen Hinweisen auf einen lang zurückliegenden Vorfall, bei dem sie es wagte, einfach die Mauern zu erklettern, als man sie zwar auf der einen Seite einließ – aber um des Spaßes willen auf der anderen nicht mehr hinaus lassen wollte. Zwei der damals fünf beteiligten Gardisten leben noch und erinnern sich gern mit einer Löwensteiner Bürgerin an eine unbeschwertere Zeit. An ihre Flinkheit, den greifenden Händen zu entgehen, an die Geschicktheit die scheinbar glatte Mauer zu erklimmen – und auf der anderen Seite hinunter zu klettern, ohne sich zu verletzen.
2 Dec 2013
Heiße Schokolade
„Nich‘ so schnell, Mama!“
Hastig platziert die Sechsjährige ihren nächsten Schritt. Die glatten Sohlen der roten Lacklederschühchen lassen sie auf den alten Stufen der Wendeltreppe ausrutschen und sie landet schmerzhaft auf ihrem Hinterteil. Schon wieder.
„Was machst du denn? Tante Erica wartet!“
„Mein Mantel ist schmutzig!“
Von der Mutter wieder auf die Füße gestellt, richtet die Kleine erst ihre blonden Locken, die heute von einer roten Schleife aus dem Gesicht gehalten werden, dann klopft sie den – ebenfalls roten – Mantel an ihrer Hinterseite sauber und blitzt die ältere Frau mit purem Vorwurf in den Augen an.
„Wenn du denkst, dass ich wie ein Straßenmädchen zu Tante - …. Aaah!
Hastig platziert die Sechsjährige ihren nächsten Schritt. Die glatten Sohlen der roten Lacklederschühchen lassen sie auf den alten Stufen der Wendeltreppe ausrutschen und sie landet schmerzhaft auf ihrem Hinterteil. Schon wieder.
„Was machst du denn? Tante Erica wartet!“
„Mein Mantel ist schmutzig!“
Von der Mutter wieder auf die Füße gestellt, richtet die Kleine erst ihre blonden Locken, die heute von einer roten Schleife aus dem Gesicht gehalten werden, dann klopft sie den – ebenfalls roten – Mantel an ihrer Hinterseite sauber und blitzt die ältere Frau mit purem Vorwurf in den Augen an.
„Wenn du denkst, dass ich wie ein Straßenmädchen zu Tante - …. Aaah!
31 Jan 2013
Frau Schneider und die Handwerker (7)
Dieselbe Nacht
Weit nach Mitternacht
Der Schmied
Die gleichermaßen gespenstische wie zauberhafte Stille einer Winternacht liegt auf der Landschaft.
Elisabeth sieht sich um. Sie trägt ihren Pyjama, friert aber nicht. Wenn sie die Hand ausstreckt, landen die dicken Schneeflocken tanzend auf ihrer warmen Hand und schmelzen. Sie wischt die feuchte Hand an der dünnen Baumwollhose ab und stapft barfuß durch den tiefen Schnee. Ihre Füße wirken rosig, verglichen mit dem reinen Weiß, in das sie einsinken.
Weit nach Mitternacht
Der Schmied
Die gleichermaßen gespenstische wie zauberhafte Stille einer Winternacht liegt auf der Landschaft.
Elisabeth sieht sich um. Sie trägt ihren Pyjama, friert aber nicht. Wenn sie die Hand ausstreckt, landen die dicken Schneeflocken tanzend auf ihrer warmen Hand und schmelzen. Sie wischt die feuchte Hand an der dünnen Baumwollhose ab und stapft barfuß durch den tiefen Schnee. Ihre Füße wirken rosig, verglichen mit dem reinen Weiß, in das sie einsinken.
Frau Schneider und die Handwerker (6)
12 Tage nach dem Vorfall
Frühabends
Der Klempner
„Is‘ doch egal! Stimmt vielleich‘ gar nich‘. Is‘ sicher Klempner…. und wenn’er Klempner is‘! Is‘ auch nur’n Mann.“
Keira Callahans Worte rufen sich ihr ins Gedächtnis, als sie im Büro ihrer Vaters an seinem Computer sitzt und eilig ein paar Emails durchgeht. Auf der anderen Seite des Tisches sitzt Jacob Bale, lässig in den Stuhl gefläzt, mit dem er kippelt und auf zwei Beinen balanciert. Elisabeth würde lächeln, bei der Erinnerung, nur hat sie das Gefühl vergessen zu haben wie es geht.
Frühabends
Der Klempner
„Is‘ doch egal! Stimmt vielleich‘ gar nich‘. Is‘ sicher Klempner…. und wenn’er Klempner is‘! Is‘ auch nur’n Mann.“
Keira Callahans Worte rufen sich ihr ins Gedächtnis, als sie im Büro ihrer Vaters an seinem Computer sitzt und eilig ein paar Emails durchgeht. Auf der anderen Seite des Tisches sitzt Jacob Bale, lässig in den Stuhl gefläzt, mit dem er kippelt und auf zwei Beinen balanciert. Elisabeth würde lächeln, bei der Erinnerung, nur hat sie das Gefühl vergessen zu haben wie es geht.
28 Jan 2013
Frau Schneider und die Handwerker (5)
Eine Woche nach dem Vorfall
Frühmorgens
Elisabeth sitzt in Unterwäsche auf der Bettkante in ihrem Hotelzimmer. Langsam zieht sie einen seidenen Strumpf über das linke Bein, über das Knie, bis zum Oberschenkel. Sie streicht sachte mit den Fingerspitzen am Bein entlang, streckt es aus und prüft den Sitz.
Sieht gut aus….
Frühmorgens
Elisabeth sitzt in Unterwäsche auf der Bettkante in ihrem Hotelzimmer. Langsam zieht sie einen seidenen Strumpf über das linke Bein, über das Knie, bis zum Oberschenkel. Sie streicht sachte mit den Fingerspitzen am Bein entlang, streckt es aus und prüft den Sitz.
Sieht gut aus….
26 Jan 2013
Frau Schneider und die Handwerker (4)
Tag zwei
nachmittags
Dr. Thierbach steht neben der Tochter des Patienten am Sichtfenster zu seinem Zimmer. Sie klärt sie gerade über seinen Zustand auf, dann schweigen beide lang, ehe die Ärztin die Stille unterbricht.
„Sie sehen müde aus und sollten sich ausruhen. Wir kümmern uns um ihren Vater und halten sie auf dem Laufenden.”
nachmittags
Dr. Thierbach steht neben der Tochter des Patienten am Sichtfenster zu seinem Zimmer. Sie klärt sie gerade über seinen Zustand auf, dann schweigen beide lang, ehe die Ärztin die Stille unterbricht.
„Sie sehen müde aus und sollten sich ausruhen. Wir kümmern uns um ihren Vater und halten sie auf dem Laufenden.”
20 Jan 2013
Frau Schneider und die Handwerker (2)
Berichterstattung, templerintern
Hausmitteilung in allen Hauptquartieren
jedem Mitglied des Ordens zugänglich
Wir möchten sie darüber informieren, dass am gestrigen Abend an einem deutschen Großstadtbahnhof wieder ein Bombenanschlag verübt wurde.
Dem Sprengsatz sind drei Mitglieder einer unserer ältesten Familien zu Opfer gefallen. Es handelt sich hierbei um die deutschstämmige Familie Schneider mit Sitz in Stuttgart.
Bisher ist unklar, ob es sich dabei um einen Zufall handelt, oder ob der Anschlag gezielt gegen uns gerichtet war.
Bitte achten sie verstärkt auf ihre Umgebung, haben sie ein wachsames Auge auf jene von uns, die als interessante Ziele gelten könnten.
Verwandte und Bekannte der Familie richten sich bitte direkt an die hiesige Kontaktperson der Firma.
(für London: Mr. Joshua Black)
Hausmitteilung in allen Hauptquartieren
jedem Mitglied des Ordens zugänglich
Wir möchten sie darüber informieren, dass am gestrigen Abend an einem deutschen Großstadtbahnhof wieder ein Bombenanschlag verübt wurde.
Dem Sprengsatz sind drei Mitglieder einer unserer ältesten Familien zu Opfer gefallen. Es handelt sich hierbei um die deutschstämmige Familie Schneider mit Sitz in Stuttgart.
Bisher ist unklar, ob es sich dabei um einen Zufall handelt, oder ob der Anschlag gezielt gegen uns gerichtet war.
Bitte achten sie verstärkt auf ihre Umgebung, haben sie ein wachsames Auge auf jene von uns, die als interessante Ziele gelten könnten.
Verwandte und Bekannte der Familie richten sich bitte direkt an die hiesige Kontaktperson der Firma.
(für London: Mr. Joshua Black)
19 Jan 2013
Frau Schneider und die Handwerker (1)
(Deutsche Nachrichtenerstattung, ca. 19:30 Uhr Ortszeit)
+++ breaking news +++
Bombenanschlag im Stuttgarter Hauptbahnhof
Heute, am frühen Abend, ist am Stuttgarter Hauptbahnhof ein Sprengsatz in einer abgestellten Reisetasche explodiert. Drei Menschen, davon eine Frau, wurden lebensgefährlich verletzt, zwei Ersthelfer vor Ort erlitten leichte Verbrennungen.
Polizei und DB Sicherheit haben zu dem verdächtigen Gepäckstück noch keine Stellung bezogen. Eine Augenzeugin gibt an, die Tasche an der Explosionsstelle länger einsam stehen gesehen zu haben. Ob der Anschlag mit dem im Bonn zu verbinden ist, oder den Gegnern des Bahnprojektes „Stuttgart 21“ zugeordnet werden kann, ist bisher unklar.
+++ breaking news ende +++
2 Jul 2010
Nachtwind (Teresa): Vergangenheit
Dol Amroth, vor 5 oder mehr Jahren
In der kleinen Kammer ist es stickig und eng. Auf dem Bett – welches neben einer Truhe das einzige Möbelstück in der kleinen Kammer darstellt – sitzt eine mädchenhafte Teresa im Alter von allerhöchstens 15 Sommern. Sie trägt ihr Haar noch lang, die kleine Narbe im Gesicht existiert noch nicht und sie ist zwar schlank, wirkt jedoch weitaus wohlgenährter, als man sie Jahre später im Breeland kennen wird.
In der kleinen Kammer ist es stickig und eng. Auf dem Bett – welches neben einer Truhe das einzige Möbelstück in der kleinen Kammer darstellt – sitzt eine mädchenhafte Teresa im Alter von allerhöchstens 15 Sommern. Sie trägt ihr Haar noch lang, die kleine Narbe im Gesicht existiert noch nicht und sie ist zwar schlank, wirkt jedoch weitaus wohlgenährter, als man sie Jahre später im Breeland kennen wird.
27 Jun 2010
Nachtwind (Teresa): Unerreichbar
Sieben Tage ist es her, dass mir verboten wurde, mich dir zu nähern. Sieben Tage habe ich mich daran gehalten – Doch nachts war ich bei dir.
Heute ist die achte Nacht. Wieder bist du früh aufgestanden, zu früh. So früh, wie ich es von dir nicht kenne. Gerade als sich das erste Morgengrau erahnen lässt, verlässt du das Haus. In den Tagen zuvor hast du zumindest die ersten Sonnenstrahlen abgewartet. Warum nicht heute?
Hast du mich bemerkt?
Heute ist die achte Nacht. Wieder bist du früh aufgestanden, zu früh. So früh, wie ich es von dir nicht kenne. Gerade als sich das erste Morgengrau erahnen lässt, verlässt du das Haus. In den Tagen zuvor hast du zumindest die ersten Sonnenstrahlen abgewartet. Warum nicht heute?
Hast du mich bemerkt?
5 Jun 2010
Nachtwind (Teresa): Freiheit
„Was ist gut für dich, hm?“
„Meinen Eid und mein Erbe erfüllen.“
So will ich nicht enden.
Das, was das Mädchen als „Bindung“ bezeichnete, habe ich nie als Eid angesehen.
„Meinen Eid und mein Erbe erfüllen.“
So will ich nicht enden.
Das, was das Mädchen als „Bindung“ bezeichnete, habe ich nie als Eid angesehen.
25 May 2010
Nachtwind (Teresa): Nur ein Traum
Teresa findet sich in Krähenhöhe wieder. Sie steht unweit des Siedlungstores, blickt die Straße entlang. Sie ist verwirrt, weil sie nicht weiß wie und vor allem WARUM sie hierher kam. Als sie sich abwenden will, versagen ihre Füße ihren Dienst. Ihr Körper will bleiben, hier, an dieser Stelle. Sie versucht es mehrmals, jedesmal ohne Erfolg.
In schlechten Träumen, so weiß sie, funktioniert häufig das Gegenteil dessen, was man zu tun wünscht.
In schlechten Träumen, so weiß sie, funktioniert häufig das Gegenteil dessen, was man zu tun wünscht.
21 May 2010
Nachtwind (Teresa): Gedanken, vor dem Einschlafen
Wie er mich angesehen hat, als sähe er mich zum allerersten Mal in seinem Leben, mit dem Wissen um die Liebe in seinem Herzen. Sein Blick war gleichsam unerträglich und eine Wohltat. Ich konnte fühlen, wie er über mich glitt, wo er verharrte. Zunächst heiß und schneidend, schmerzhaft. Dann wohlige Wärme hinterlassend, befreiend.
Seine Augen sind das Fenster zu seiner Seele.
Seine Augen sind das Fenster zu seiner Seele.
Subscribe to:
Posts (Atom)





